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Solltet auch Ihr Interesse haben, an einem Stammtisch der Engagierte Bürger Donauwörth teilzunehmen, die nächste Chance bietet sich an einem ersten Sonntag im Monat nach der Corona- Vereinsbeschränkung

Immer um 10:00 Uhr in der Hafenkneipe (ehemaliges Jonnys) in Donauwörth! Aufgrund der Corona-Situation halten wir den Stammtisch Online ab!

 


Tanzhaus: Die Position der EBD

Die EBD beschäftigt sich schon seit Längerem mit dem Tanzhaus und hat von Anfang an für den Abriss votiert. Auch die Diskussionen im Wahlkampf und die hektischen Beschlussfassungen des Stadtrats kurz vor der Kommunalwahl auf Betreiben der CSU haben daran nichts geändert. Für uns kristallisieren sich immer deutlicher zwei Varianten heraus:

 

Variante 1: Sanierung oder Neubau

 

Wir machen da schon keinen Unterschied mehr, was die verschiedenen Machbarkeitsstudien und Kostenermittlungen nur bestätigt haben. Wenn man ein Gebäude mit den äußeren Gegebenheiten, den Abmessungen und dem Raumangebot des heutigen Tanzhauses wieder erstellen will, ist es egal, ob dieses Projekt als Sanierung oder als Neubau daherkommt. Es kostet so oder so runde 20 Mio. € und dauert 3-5 Jahre. Dass die Sanierung um einen einstelligen Prozentsatz billiger zu sein scheint, ist beim heutigen Planungs- und Kenntnisstand nicht mehr als das Hintergrundrauschen. Nur – und das ist für uns das Entscheidende dieser Variante– diese Nutzung ist seit Jahrzehnten gescheitert, wird ganz offensichtlich so nicht gebraucht. Das ist so, trotz jährlichem Defizit und Betriebskostenzuschüssen und nicht verrechneten Mieten in einer Größenordnung von zuletzt bis zu 400.000 €/Jahr. Warum soll die Stadt Donauwörth für etwas, was scheinbar niemand in der Form braucht, dieses Betriebskostendefizit auch zukünftig tragen und um solch einen Unsinn überhaupt zu ermöglichen, noch Sanierungs- oder Neubaukosten von 20 Mio. € vorausschicken? Aktuell diskutierte neue Nutzungen – Stadtbibliothek, Archiv, Tourist-Information – sind doch alles nur künstliche Bedürfnisse, die von den dann Betroffenen keiner will und keiner braucht. Geld wird dadurch auch nicht gespart, denn die genannten Institutionen sind alle in öffentlichen Gebäuden gut untergebracht. Für deren bisher genutzte Flächen müssen dann wieder neue Nutzer gefunden werden. Und so weiter, und so weiter.

 

Variante 2: Abriss und neue Nutzungen

 

Natürlich muss man über neue Nutzungen dieser hervorragenden Lage in der Stadtmitte nachdenken. Fragt man die Bürger detailliert, wird Gastronomie (mit Außenbereich) und ein Saal (für Kulturveranstaltungen, Familienfeiern, Abschlussfeiern) am häufigsten genannt. Für uns war in solchen Diskussionen auch eine spannende Erkenntnis, dass weitere Ideen zwar oft genannt wurden, aber viele und immer unterschiedliche und in der Häufigkeit immer unter „Ferner liefen…“, sieht man von „Parkhaus“ einmal ab. Überragend, aber unspezifisch war immer der Wunsch nach „Belebung der Reichsstraße“. Klar – aber wie? Sicher nicht mit den bisherigen Nutzungen eines Tanzhauses und sicher nicht durch die Verlegung der Tourist-Information 300 m die Reichsstraße herauf. „Belebung der Reichsstraße“ meint doch wohl: „zu normalen Geschäftszeiten“ und nicht nur nachts und am Wochenende. Am Strittigsten ist der Stadtsaal. Braucht man ihn? Wann? Wo? Wie? Wie oft? Wie groß? Vorteile und Möglichkeiten eines Saales liegen auf der Hand. Es fielen aber auch Sätze wie „Mit den Kulturveranstaltungen bekommen wir schon das Zeughaus nicht voll“. „Schulabschluss-Veranstaltungen gehen nicht, dann müsste der Saal größer sein. Wieder stehen wir am Anfang, „Und ewig grüßt das Murmeltier“. Nur: All diese „neuen“ Nutzungen dienen nicht wirklich der „Belebung der Reichsstraße“, der Hauptaufgabe einer Investition an dieser prominenten Stelle. Man beweise uns das Gegenteil.

 

Ergebnis und Vorschlag

 

Das ist unser Vorschlag: Das Tanzhaus wird bis auf Geländehöhe abgerissen. Das verbleibende Parkhaus kann weiter genutzt werden. Wenn Statik und Brandschutz wirklich Probleme machen, kann nur das obere Geschoss als Parkfläche, das untere für Technikräume genutzt werden. Aufbauend auf der Tiefgarage „als Fundament“ wird darauf ein neues Gebäude in komplett anderer Bauweise erstellt. Errichtet wird ein neuer Saal und eine Gastronomie (mit Außenbereich - hat mit dem Raffaelo im Ried schon einmal funktioniert). Das Konzept für das Gebäude wird in einem überregionalen Architekturwettbewerb entwickelt. Das neue Gebäude muss keine „historische Anmutung“ haben, sondern es darf sich ruhig architektonisch um einen „Leuchtturm“ handeln, über den man spricht und der Besucher anzieht. Drumherum wird der Merkurplatz als öffentlicher Platz mit viel Freiraum und hoher Aufenthaltsqualität wiederhergestellt. Das kann schnell realisiert werden, kostet weniger Geld (nach grober Schätzung zwischen 3 und 6 Mio. €, zumindest weit weg von 20 Mio. €). Damit hätten wir von allen bisherigen Vorschlägen einschl. Sanierung oder Neubau die Reichsstraße noch am ehesten belebt. 


Panoramakamera/ Wetterkamera Donauwörth

Das Projekt startete Ende 2016, initiiert von Michael Öhlhorn mit Helmut Ordemann (EBD). Michael Öhlhorn hatte bereits 2016 die Webcam mit Blick auf den alten Donauhafen umgesetzt.

 

 



Stadtladen Donauwörth

Unter dem Motto "Ein Bürgerladen für Donauwörth" engagieren sich EBDler aktuell für einen Stadtladen in der Reichsstraße.



Bücherregal feiert seinen 2. Geburtstag

Wir, die engagierten Bürger Donauwörth (EBD), die das Donauwörther Bücherregal am 05.09.2016 ins Leben gerufen hat, feierte am 02.09.2018 zusammen mit den Bürgern das 2 jährige Bestehen des öffentlichen Bücherschrankes. Viele spendeten Bücher und wurden mit Erfrischungsgetränken belohnt und auch an die Kleinen war gedacht. 
Es war ein richtig gelungener Nachmittag mit aufregenden Gesprächen und freundlichen Begegnungen. Wir freuen uns schon auf die nächste spannende Aktion!


Reparatur der EBD Badeinsel

 

Anfang Juli traf sich eine Handvoll „Engagierter Bürger Donauwörths“ (EBD) mit Tauchern vom Tauchsportclub Donauwörth und Freiwilligen Feuerwehrlern am Baggersee in Donauwörth-Riedlingen, um die im Jahr 2012 bei einem feierlichen Akt an den Oberbürgermeister Neudert übergebene EBD-Badeinsel zu heben. Die EBD kümmert sich also immer noch um das von vielen Badegästen geschätzte Geschenk an die Stadt, das in den letzten Jahren sehr gelitten hat, so dass eine „Runderneuerung“ dieser schwimmenden Betonplattform notwendig wurde. Der Versuch, die Badeinsel per Lastenkran zu heben, scheiterte, weil das gute Stück nicht an allen Hebepunkten befestigt werden konnte.

 

Als sich die schaulustigen Badegäste langsam auf den Heimweg machten, erlebten sie den engagierten Einsatz eines  EBD-Mitgliedes. Er zog ganz unkonventionell mit seinem Traktor die Plattform aus dem Wasser und lud sie auf den bereitgestellten Lastzug.

 

Nur wenige Wochen später ist die Plattform nun wieder einsatzfähig. Oliver Klauser hat sie komplett neu aufgebaut und wurde von EBDlern  in Zusammenarbeit mit Freiwilliger Feuerwehr und Wasserwacht wieder im Baggersee eingesetzt. Die EBD-Badeinsel kann ab sofort wieder benutzt werden. /pm

 


EBD - Industrieroute Ruhr

Im April 20018 machte sich eine Gruppe interessierter EBDler auf den Weg nach Bottrop, um die letzte noch betriebene Tiefbauzeche zu besuchen. 

Im Steinkohlebergwerk Prosper Haniel konnte man sich einen Eindruck davon machen, wie schwer die Arbeit "untertage" ist. 

Umrahmt wurde diese beeindruckende "Tiefenfahrt" von einem Musicalbesuch in Bochum und Sightseeing im Bochumer Bermudadreieck :)

 

Wir bedanken uns recht herzlich beim Betriebsleiter Herrn Michael Goege mit seinem Team.


EBD Bücherregal

Die EBD´ler um Gabi & Gottfried Blechschmidt haben ein weiteres erfolgreiches Projekt auf den Weg gebracht.
 
Die Einweihung fand am Sonntag 04.09.2016 14 Uhr am Museumsplatz in Donauwörth statt.

Ein voller Erfolg - EBD Starkbieranstich 2016 

Eine Kleinigkeit sollte man jedoch noch anmerken - 

Auf Grund der vielen Reservierungen wurde der Starkbieranstich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen abgehalten. Beide Termine waren Ausverkauft.

Daher konnten nicht 140, sondern knapp 300 Besucher sehen, was sich die EBDler für den diesjährigen Starkbieranstich ausgedacht haben.


Konversion – Quo vadis?

Engagierte Bürger Donauwörth (EBD) stellen Fragen

 

Der Rauch verzieht sich langsam. Die Drohung mit einem „Balkanzentrum“ in Donauwörth führte dazu, dass die Einrichtung eines „Erstaufnahmezentrums“ für zunächst 600 Asylbewerber schon als Erfolg gesehen wird.

Wie kam die Stadt eigentlich in diese schwierige Situation?

Zur Erinnerung: Es war Oktober 2011, als der damalige Verteidigungsminister die Schließung des Bundeswehrstandortes Donauwörth verkündete. Im März 2012 beschloss der Bundestag, dass Standortkommunen das Vorrecht haben, die frei werdenden Grundstücke günstig zu erwerben (sog. Erstzugriffsrecht). Im November 2013 forderte die EBD die Stadt auf, endlich zu handeln und den Kauf durchzuführen (DZ vom 22.11.2013). Danach gab die Stadt für den Erwerb des Geländes mehrfach Termine bekannt (zuerst Herbst 2014, dann Ende 2014 und zuletzt Frühjahr 2015), die alle nicht realisiert wurden, so dass die Kasernengebäude bis heute stehen und  genutzt werden können.  

„Genutzt werden“ z.B. als ein Erstaufnahmelager für Asylbewerber. Was bedeutet das  für die Konversion? Für die Stadtentwicklung stehen wichtige Fragen im Raum:

Ist die Stadt noch willens, das Erstzugriffsrecht auszuüben? Aus Sicht der EBD sollte sie dies unbedingt tun! Wie schnell vergehen wieder vier Jahre! Bis 2019 würde dann eben die Stadt als Vermieter auftreten und Mieten einnehmen. Das setzt natürlich voraus, dass die BIMA als Grundbesitzerin noch willens und in der Lage ist, das Grundstück zu verkaufen. Ist das noch so?

Wie verbindlich ist eigentlich die Zusicherung von 5 Mio. Euro staatlicher Förderung für das Konversionsprojekt, die im Zuge der Verhandlungen mit dem Freistaat gemacht worden sein soll? Das Erstaufnahmelager in der ehemaligen Kaserne kann laut Verhandlungsergebnis 2019 nur aufgelöst werden, wenn die Stadt Donauwörth eine Alternative anbietet. Welche Alternativen stehen denn für (jetzt) 600 Asylbewerber zur Diskussion?

Zwar verzieht sich der Rauch allmählich, eine klare Sicht besteht deswegen noch lange nicht. Denn ohne Antwort zu den gestellten Fragen kann nach Ansicht der EBD das Konversionskonzept nicht sinnvoll neu gefasst werden, das nach wie vor für die Entwicklung der Stadt Donauwörth von großer Bedeutung ist.

                                                                                                            (pm)