3.EBD Stammtisch 03.03.2019


Themen: Aussage von Herrn Nagl | „Do red i“ | Stadtsaal/Konferenzzentrum/Konzerthalle bzw. Tanzhaus | ehemaliges Kasernengelände


Wie jeden ersten Sonntag im Monat fand der EBD Stammtisch im Gasthaus Zum Bären statt. Dabei sind übrigens auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen, um über kommunalpolitische Themen mitzudiskutieren. Zu Beginn wurde die Aussage von Herrn Nagl thematisiert. Dabei waren sich alle 22 anwesenden Donauwörther einig, dass diese Aussage über Obdachlose unmöglich ist. Gleichzeitig wurde jedoch berichtet, dass diese Aussage so explizit nicht gesagt worden ist und dass dies auch so
von der Stadt Donauwörth mit einer Stellungnahme berichtigt werden sollte, statt das Thema auszuschweigen.


Anschließend wurde über die Bürgerplattform „Do red i“ diskutiert. Dabei wurde darüber debattiert, ob man dafür eine eigene Facebook-Seite einrichtet, um noch näher am Bürger sein zu können. Letztendlich einigte man sich darauf, den Internetauftritt von Do red i im kommenden Jahr, nach den Kommunalwahlen, zu überarbeiten. Im Format des Do red i wird man übrigens in den kommenden Monaten mit den Bürgern direkt in den Stadtteilen kommunizieren.


Als dritten Punkt auf der Tagesordnung wurde über das vermutlich interessanteste und aktuell am meisten diskutierte Thema der Stadt Donauwörth diskutiert. Das Tanzhaus. Dabei ging es zum einen um die Gretchenfrage „abreißen oder sanieren“. Die anwesenden EBD-Stadträte berichteten, dass der Stadtrat sich auf ein weiteres Gutachten geeinigt hat (EBD-Stadträte stimmten dagegen). Diese Nachricht sorgte für viel Aufregung in der Stammtischrunde, da weitere Gutachten zum einen hohe
Kosten mit sich bringen und zum anderen die Entscheidungsfindung zur Gretchenfrage sich erneut zeitlich verzögert. Zudem kommt, dass das Sicherheitskonzept im Tanzhaus sehr schlecht ist und eine Sanierung daran grundlegend auch nichts ändern würde. Selbst außenstehende Gemeinden sind von einem Abriss überzeugt. Obwohl die Argumente für einen Abriss überwiegen, scheint es so, als ob der Großteil des Stadtrats für den Erhalt ist. Dass das Tanzhaus dabei zu einem finanziellen Grab werden kann, wird dabei nicht berücksichtigt, sondern die emotionalen Bindungen zu dem nicht mal
Denkmalgeschützen Bauwerk werden in den Vordergrund gestellt. Dabei kann ein Abriss so viele neue Möglichkeiten mit sich bringen. Wieso das Tanzhaus nicht neu aufbauen und es mit einer Wirtschaft ausstatten? Interessenten gibt es. Oder es wird völlig neu und mutig gedacht und über den Tellerrand hinausgesehen. Ein neues, modernes Gebäude konstruiert von einem jungen, modernen Architekten? Dieses neue Gebäude muss auf jeden Fall zu einem Magnet für die Bürger und auch außenstehende werden, schon allein aus dem Grund der Wiederbelebung der Reichsstraße. Die Zeiten ändern sich und für das Tanzhaus ist es allerhöchste Zeit, das auch zu tun. Weitere Gutachten werden das nicht ändern. Letztendlich waren sich die Anwesenden einig, dass
hierbei der Mut zur Entscheidung fehlt.

 

Beim Thema Tanzhaus kam auch erneut das Thema Stadtsaal/Konzerthalle/Konferenzzentrum auf. Ein EBD-Mitglied schlug vor, zusätzlich zum Tanzhaus,
egal wie es damit endet, eine Konzerthalle zu bauen und zwar angelehnt an die Veranstaltungshalle bigBOX Allgäu in Kempten. Die EBD engagiert sich übrigens schon länger für einen Konzertsaal dieser Art und hat dazu auch schon vorgearbeitet.


Weitere Diskussionsthemen waren die hervorragenden Arbeiten beim Kasernengelände, die Wallfahrt 2028, der kommende Ausflug nach Leipzig im April, der Stadtladen und einem Karaoke-Abend.


Der nächste Stammtisch findet am 7.April im Gasthaus Zum Bären von 10-12Uhr statt.